Bei­mi­schungs­quo­ten für Bio­kraft­stoffe: „Kein Prozent lie­gen­las­sen“

Dirk Noldt. Foto Mabanaft

Inter­view mit Dirk Noldt, Mabanaft Deutsch­land, Handel Kraft­stoffe

Brenn­stoff­spie­gel: Wie sieht aktuell die Situa­tion für den mit­tel­stän­di­sche Ener­gie­han­del aus, die THG-Quoten von 6 Prozent ab 2020 zu erfül­len?

Noldt: Letzt­lich geht es um eine 50-prozentige Erhö­hung der Quote. Mit den Mög­lich­kei­ten aus der UER-Verordnung wurde zumin­dest auf dem Papier ein Mittel geschaf­fen, welches helfen könnte, uns aber nur stark ein­ge­schränkt zur Ver­fü­gung steht. Zwar können wir uns um CO²-Zertifikate ent­spre­chend der UERV bemühen, aber letzt­lich gilt das ja nur für 1,2 Prozent. …

Wären Rein­kraft­stoffe für geschlos­sene Flotten eine Option?

Das ist eine Mög­lich­keit – aller­dings könnte es schwie­rig werden, bei den Flot­ten­be­trei­bern wieder Gehör zu finden. Das Geschäft dort ist schnell­le­big und es bestünde Bedarf, schnell große Mengen des Kraft­stoffs unter­zu­brin­gen. Beim B100 war es damals auch ein langer Weg, der dann von der Politik mit einem Feder­strich wieder abge­schafft wurde. Außer­dem müssten mitt­ler­weile die neueren Euro­nor­men 5 und 6 in einer Absatz­stra­te­gie berück­sich­tigt werden. …

Welche wei­te­ren Optio­nen sehen Sie, die 38. BImSchV zu erfül­len?

Wir müssen sicher­stel­len, dass wir maximal bei­mi­schen und so ver­mei­den, dass inner­halb der erlaub­ten Normen Pro­zente lie­gen­blei­ben. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Brenn­stoff­spie­gel. Der voll­stän­dige Beitrag ist nur in der Ausgabe 06/2019 zu lesen. Zum kos­ten­freien Pro­be­abo geht es hier.