Vor der Demontage muss der Heizöltank erst gründlich gereinigt werden. Foto: Remshagen

Alte Heiz­öl­tanks sicher getauscht

von | 17. Mai 2021

Heiz­öl­tanks haben ein langes Leben. Kunst­stoff­tanks überleben mit 30 Jahren meist die zuge­hörige Ölheizung, Stahl­tanks mit 40 Jahren Lebens­dauer sowieso. Keller­ge­schweißte Tanks überleben sogar mit Sicherheit ihren Nutzer. Entspre­chend stellt sich selten die Frage: Was tun mit dem alten Öltank? Doch wenn es irgendwann doch soweit ist, gilt es, richtig zu handeln. Da Gute daran: Ein Öltank kann komplett recycelt werden.

Tanks altern wie eine gesamte Heizungs­anlage. Meist überleben sie diese jedoch. Kunst­stoff­tanks bringen es auf gut 30 Jahren, Stahl­tanks auf 40. Keller­ge­schweißte Stahl­tanks können sogar 100 Jahre alt werden. Dennoch schlägt irgendwann für jeden Öltank das letzte Stündlein – und dann kommt es darauf an, wie dieser richtig zu entsorgen ist. Heiz­öl­händler sind gut beraten, ihren Kunden dazu wichtige Tipps zu geben. Denn nach dem Öltank ist vor dem Öltank – wenn das Geschäft weiter­laufen soll.

Das Abwracken des Öltanks sollte in jedem Falle immer einen Fach­be­trieb über­lassen werden. „Hier gilt die Fach­be­triebs­pflicht für Heiz­öl­ver­brau­cher­an­lagen. Das ergibt auch Sinn, denn wir sprechen nach wie vor über eine genutzte Anlage zur Lagerung wasser­ge­fähr­dender Stoffe“, so Thomas Prinz, Prokurist bei Tank­rei­ni­gungs­spe­zialist Remshagen. Die Mitar­beiter vor Ort haben zwar eine entspre­chende Ausbildung, wenn es aber um einen Austausch oder eine Verän­derung der Tank­anlage geht, kommt meist ein Sach­ver­stän­diger mit ins Spiel. …


Gekürzt. Geschrieben für Brenn­stoff­spiegel. Der voll­ständige Beitrag ist nur in der Ausgabe 05/​2021 zu lesen. Zum kosten­freien Probeabo geht es hier.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
„Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena. Wie groß ist das Potenzial der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik im Bestand? Das Potenzial ist erheblich. Wärmepumpen...

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die...

Biomethan als besten Option

Biomethan als besten Option

Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...

Was funk­tio­niert, was sich rechnet

Was funk­tio­niert, was sich rechnet

Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen gehören zu den zentralen Kombinationen, um auch im Gebäudebestand künftig klimaneutral zu heizen. Die Photovoltaik ist heute günstiger und technologisch ausgereifter als je zuvor. Herausforderungen bestehen vor allem beim...