Energetische Maßnahmen in Neubau und Sanierung sind unerlässlich für höhere Energieeffizienz. Foto: Frank Urbansky

Wohnungs­wirt­schaft wird Partner im kommu­nalen Wärmeplan

von | 2. Oktober 2023

Der kommunale Wärmeplan wird für alle Gemeinden und Städte in Deutschland verpflichtend. Die Wohnungs­wirt­schaft ist dabei ein besonders wichtiger Partner. Sie ist nicht nur Großkunde, sondern muss sich auch an der zukunfts­si­cheren Planung der Wärme­ver­sorgung beteiligen.

Die Dekar­bo­ni­sierung der Fernwärme in Deutschland bis 2045 ist eine der großen Aufgaben der Ener­gie­wende. Derzeit domi­nieren Fern­wär­me­netze mit hohen Vorlauf­tem­pe­ra­turen. Ein klima­neu­traler Betrieb ist kaum möglich. Die infrage kommenden Poten­ziale – etwa Abfall, Biomasse oder Solar­thermie – sind zu gering.

Die bestehenden Fern­wär­me­netze mit hohen Vorlauf­tem­pe­ra­turen sind nur ideal für Gebiete mit hoher Anschluss­dichte und großen Abnah­me­mengen, wie es in nicht ener­ge­tisch sanierten Plat­ten­bau­sied­lungen oder inner­städ­ti­schen Altbau­ge­bieten der Fall ist. Aller­dings ist auch hier mit ener­ge­ti­schen Sanie­rungen im Zuge der Wärme­wende und den Anfor­de­rungen des Gebäu­de­en­er­gie­ge­setzes (GEG) zu rechnen. Dies wird zu einer Verrin­gerung der Abnah­me­mengen und der wirt­schaft­lichen Renta­bi­lität der Netze führen. …


Gekürzt. Geschrieben für das vdw Magazin. Der komplette Beitrag kann hier ab Seite 52 nach­ge­lesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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