Detaillierte, interaktive Karten zeigen deutlich die Standorte der Anlagen in Bezug auf die vorhergesagten Wettergefahren, und Entwarnungsmeldungen unterstützen die zeitliche Planung von Einsätzen nach dem Unwetter. Grafik: DTN

Mit KI Wetter­ka­ta­strophen vorher­sagen und Netz­stö­rungen verhindern

von | 30. August 2023

Wetter­vor­her­sagen sind für die Ener­gie­wirt­schaft unver­zichtbar. Ihre Bedeutung wächst auch bei der Vorhersage von Kata­strophen, die Strom­netze stören können. Selbst­ler­nende Systeme sollen die Vorher­sagen verbessern.

Das Wetter macht auch hier­zu­lande immer mehr Energie. Im ersten Halbjahr 2023 werden 57,7 Prozent des Stroms aus erneu­er­baren Energien stammen. Das geht nicht ohne bessere Vorher­sagen. „Im Zuge der Ener­gie­wende haben compu­ter­ge­stützte Wetter­si­mu­la­tionen eine Renais­sance erfahren, denn die Prognose von erneu­er­baren Energien aus Onshore- und Offshore-​Windparks, aber auch aus der wach­senden Solar­er­zeugung, steht und fällt mit einer möglichst granu­laren Wetter­pro­gnose. Für hoch­präzise Wetter­mo­delle sind Super­com­puter unver­zichtbar geworden und der Einsatz von neuro­nalen Netz­werken zur Simu­lation und Opti­mierung von Wetter­mo­dellen ist heute bereits Standard”, beschreibt deren Bedeutung Springer-​Vieweg-​Autor Maik Neubauer in seinem Buch­ka­pitel Das Euro­päische Hoch­span­nungsnetz – Die Zukunft von Big Data und künst­licher Intel­ligenz in kriti­schen Infra­struk­turen auf Seite 729.

Genau dafür hat das Data‑, Analyse- und Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen DTN, das seinen euro­päi­schen Hauptsitz in den Nieder­landen hat, ein Modell entwi­ckelt, das mithilfe von maschi­nellem Lernen und künst­licher Intel­ligenz die Vorher­sagen weiter verbessert. Mitt­ler­weile ist das System, das im Mai auch auf der E‑world in Essen vorge­stellt wurde, weltweit verfügbar. …


Gekürzt. Geschrieben für Springer Profes­sional. Der komplette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

0 Kommentare

EnWiPo
EnWiPo
„Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Eine Wärme­pumpe kann zumeist allen das Gebäude beheizen”

Interview mit Johannes Kretschmar, Experte für Monitoring und Wärmepumpensysteme im Fachbereich Klimaneutrale Gebäude bei der dena. Wie groß ist das Potenzial der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik im Bestand? Das Potenzial ist erheblich. Wärmepumpen...

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

Poten­ziale von weißem Wasser­stoff äußerst begrenzt

In der Farbsystematik des Wasserstoffs taucht auch die Farbe Weiß auf: Sie steht für natürlich entstehenden Wasserstoff, der theoretisch energetisch genutzt werden könnte. Die damit verbundenen Erwartungen sind groß. Doch bei näherer Betrachtung erweisen sich die...

Biomethan als besten Option

Biomethan als besten Option

Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...

Was funk­tio­niert, was sich rechnet

Was funk­tio­niert, was sich rechnet

Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen gehören zu den zentralen Kombinationen, um auch im Gebäudebestand künftig klimaneutral zu heizen. Die Photovoltaik ist heute günstiger und technologisch ausgereifter als je zuvor. Herausforderungen bestehen vor allem beim...