„Ohne Förderung wird Fernwärme in der Anlaufphase kaum wirtschaftlich sein!”
Für den Ausbau und die Dekarbonisierung der Fernwärme sind milliardenschwere Investitionen, neue Wärmequellen, digitale Infrastrukturen und innovative Finanzierungsmodelle erforderlich. Gleichzeitig müssen Versorger steigende regulatorische Anforderungen, den Fachkräftemangel und Fragen der Wirtschaftlichkeit bewältigen. Im Interview sprechen Martin Schulz und Thomas Gläßer von Atreus über eine eigens erstellte Studie, die zeigt, welche Investitionen für Stadtwerke und kommunale Energieversorger jetzt Priorität haben und wie die Wärmewende sozialverträglich gelingen kann.
Wie Biber Landschaften zu CO₂-Speichern machen
iber verändern Ökosysteme tiefgreifend – und leisten dabei offenbar deutlich mehr für den Klimaschutz als bislang angenommen. Neue Forschungsergebnisse zeigt, dass ihre Dämme Feuchtgebiete entstehen lassen, Kohlenstoff im Boden binden und ganze Landschaften zu stabilen CO2-Senken machen.
Barrierearme Badplanung von Anfang an mitdenken
Barrierearme oder barrierefreie Bäder sind eine der wichtigsten Investitionen in zukunftsfähigen Wohnraum. Angesichts des demografischen Wandels, steigender Anforderungen an Wohnkomfort und der Chancen durch Digitali sierung müssen sie von Beginn an mitgedacht werden – und zwar so, dass sie später ohne großen Aufwand weiterentwickelt werden können.
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht.
Anfragen und vertrauliche Informationen können an urbansky@enwipo.de gesendet werden.
Maximale Rohstoffnutzung
Am Standort Bitterfeld-Wolfen zeigt die Verbio SE, wie regenerative Brennstoffe auch für die chemische Produktion eingesetzt werden können. In einem innovativen Anlagenverbund entsteht aus heimischem Raps(öl) nicht nur Biodiesel, sondern in weiteren Verarbeitungsschritten auch eine Vielzahl hochwertiger Produkte für die Kosmetik‑, Pharma- und Lebensmittelindustrie. Ab Mitte 2026 wird der Produktkreislauf zudem um die Herstellung biobasierter Chemikalien erweitert.
Mieterstrom ohne Mehraufwand?
Lange galt Mieterstrom in der Wohnungswirtschaft als gutes Konzept mit schwieriger Umsetzung. Zwar versprach die direkte Nutzung von Photovoltaikstrom im Mehrfamilienhaus niedrigere Stromkosten für Mieter, höhere Eigenverbrauchsquoten und zusätzliche Erlöse für Eigentümer. Viele Projekte scheiterten jedoch an energiewirtschaftlicher Komplexität, regulatorischen Unsicherheiten und hohem Verwaltungsaufwand. Genau hier setzt das sogenannte Lieferkettenmodell an.
Grüne Projekte grün finanzieren
Green Finance ist auch für kommunale Versorger zunehmend eine Notwendigkeit. In der Praxis dominieren kombinierte Finanzierungsmodelle aus Fördermitteln, Krediten, Eigenkapital und marktbasierten Instrumenten. Entscheidend ist dabei die Fähigkeit, diese Bausteine strategisch zu verbinden. Denn davon hängt ab, wie schnell und wirtschaftlich die Transformation vor Ort gelingt.
Erwärmte Küstengewässer verschärfen weltweit schwüle Hitzewellen
Die Erwärmung von Küstengewässern treibt laut einer neuen Studie weltweit gefährliche schwüle Hitzewellen an. Forschende sehen darin einen zentralen Klimatreiber – und einen möglichen Frühwarnindikator für extreme Hitzeereignisse.
Bauministerin Hubertz: „Innovation entscheidet über die Zukunft des Bauens”
Bundesbauministerin Verena Hubertz hat auf der Tech in Construction 2026 die Schlüsselrolle von Innovation, Digitalisierung und Gründertum für die Zukunft der Bauwirtschaft hervorgehoben. Als Schirmherrin der Veranstaltung würdigte sie insbesondere die Leistung junger Unternehmen, die mit neuen...
Effizient heizen mit Wasserstoff und Katalysator
Die Dekarbonisierung des Wärmesektors wird häufig auf Wärmepumpen und Fernwärme reduziert. Doch gerade in Industrie und Gewerbe stößt eine vollständige Elektrifizierung an technische und wirtschaftliche Grenzen. Hohe Vorlauftemperaturen, begrenzte Netzanschlusskapazitäten und stark schwankende Lastprofile erschweren den Umstieg. Genau an dieser Stelle setzt ein neues wasserstoffbasiertes Wärmekonzept an.





