Verdichterstation für russisches Pipelinegas im Erzgebirge. Sie könnte bei weiteren Sanktionen überflüssig werden. Foto: Frank Urbansky

Gaspreis könnte auf lange Sicht stabil bleiben

von | 8. Dezember 2017

Die Abhän­gigkeit von russi­schem und norwe­gi­schem Erdgas wird in Zukunft wachsen. Das muss nicht steigende Preise bedeuten. Russland ist aus tech­ni­schen Gründen auf den Absatz hier­zu­lande angewiesen. 

Die Gaspreise sind seit einigen Jahren stabil auf niedrigem Niveau. Das liegt sowohl an den Beschaf­fungs­preisen als auch an der günstigen Besteuerung. „Der Preis für die Beschaffung und Vertrieb für Gas entsteht im Wett­bewerb unter den Gasan­bietern und kann unter­schiedlich hoch sein, er wird als Wett­be­werbs­anteil bezeichnet. Die Entgelte für Netz­nutzung und staatlich veran­lasste Abgaben kann der Lieferant nicht beein­flussen”, beschreibt diese Faktoren Springer Vieweg-​Autor Panos Konstantin auf Seite 463 des Buch­ka­pitels Beschaffung leitungs­ge­bun­dener Energien.

Die Groß­han­dels­preise an der Leipziger Ener­gie­börse EEX lagen seit 2016 konstant in einer Spanne zwischen 15 und 19 Euro je Mega­watt­stunde (MWh). Geht man vom derzei­tigen Handel mit Termin­ge­schäften aus, wird sich daran nichts ändern. Sowohl für 2019 als auch 2020 bewegen sich die Kontrakte in einem Rahmen von 17 bis 18 Euro je MWh. …


Gekürzt. Geschrie­ben für Sprin­ger Pro­fes­sio­nal. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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