Gebäude können auch mittels Eisspeicher und Wärmepumpe beheizt und gekühlt werden. Foto: Viessmann

Wärme­tech­no­logie der Zukunft: Was funk­tio­niert, was nicht

von | 7. März 2023

Wie eine Immobilie in Zukunft sicher und günstig mit Energie versorgt werden kann, ist keine neue Frage. Durch die Preis­stei­ge­rungen ab Herbst 2021 und den Krieg in der Ukraine seit Februar 2022 ist sie aber noch stärker in den Fokus gerückt. Der Markt bietet viele Möglichkeiten.

Die Politik will die Tech­no­logien im Wärme­markt offen­halten: Es soll Wahl­freiheit geben. Doch zeichnet sich eine deutliche Präferenz für strom­ba­sierte Systeme – vor allem die Wärme­pumpe – ab. Welche Möglich­keiten der Markt sonst bietet und welche Vor- und Nachteile sich für den Nutzer ergeben: Ein Überblick.

1. Wärme­pumpe: Erfüllt gesetz­lichen Bedin­gungen am besten

Die Wärme­pumpe gilt als die Heiz­tech­no­logie der Zukunft. Darauf setzt die Bundes­re­gierung, recht­liche und poli­tische Rahmen­be­din­gungen zielen genau darauf ab. Derzei­tiges Manko ist der hohe Strom­preis. Und: Streng genommen ist die Wärme­pumpe nicht in jedem Fall rege­ne­rativ. Denn ihr muss der Strommix zugrunde gelegt werden – und der besteht in Deutschland noch immer zu rund 50 Prozent aus fossilen Energien.


Gekürzt. Geschrieben für das Immo­bi­li­en­portal von haufe​.de. Der voll­ständige Beitrag ist hier zu lesen.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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