Europas Autoindustrie ist stark abhängig von seltenen Erden und Batteriematerialien aus China. Grafik kreiert mit AI

Rohstoffe bleiben Europas indus­trielle Schwachstelle

von | 2. Januar 2026

Europas Industrie ist stark von Chinas Rohstoffen abhängig. Eine Analyse von Berylls by Alix­Partners zeigt, wie tief diese Abhän­gigkeit reicht.

Lange galt der Satz, Daten seien das neue Rohöl, als Leitmotiv der Digi­ta­li­sierung. Doch inzwi­schen zeigt sich, dass Europas Industrie ohne Zugang zu seltenen Erden kaum funk­ti­ons­fähig ist – selbst modernste Daten­ströme ändern daran nichts. Seltene Erden sind unver­zichtbar für Elek­tro­mo­toren, Magnet­ma­te­rialien, Sensoren und zentrale Kompo­nenten der Fahr­zeug­industrie. Und genau diesen Zugang kontrol­liert China, nahezu wie ein Monopolist.

Die jüngsten Export­kon­trollen haben bereits dazu geführt, dass einzelne euro­päische Unter­nehmen Schichten streichen oder ihre Produktion stoppen mussten. Zwar hat China seine Export­kon­trollen gegenüber der EU inzwi­schen ausge­setzt, wie EU-​Handelskommissar Maroš Šefčovič bestä­tigte, doch bleibt unklar, wie lange diese Atempause anhält. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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