BASF betreibt am Standort Schwarzheide, Deutschland, eine der größten kommerziellen Recyclinganlagen zur Herstellung von Schwarzmasse aus Altbatterien und Produktionsabfall in Europa. Foto: BASF

Batte­rie­re­cy­cling wird zum stra­te­gi­schen Faktor

von | 7. November 2025

Studie der Agora Verkehrs­wende: Recycling von Antriebs­bat­terien könnte bis 2040 große Teile des Rohstoff­be­darfs der Auto­in­dustrie decken.

Lithium, Nickel, Kobalt – ohne diese Mate­rialien sind moderne Antriebs­bat­terien für Elek­tro­fahr­zeuge nicht herstellbar. Gleich­zeitig sind die geopo­li­ti­schen Abhän­gig­keiten enorm: Europa impor­tiert große Teile dieser Rohstoffe aus Regionen, die politisch instabil sind oder deren Förder­be­din­gungen umwelt- und sozi­al­po­li­tisch höchst proble­ma­tisch erscheinen. Deswegen gewinnt Recycling eine stra­te­gische Bedeutung.

Laut einer aktuellen Studie, die kürzlich von Agora Verkehrs­wende (einem Thinktank, der ein All-​Electric-​Szenario für die Ener­gie­wende propa­giert) gemeinsam mit der Stiftung GRS Batterien und dem Öko-​Institut veröf­fent­licht wurde, könnte das Recycling von Antriebs­bat­terien schon bis 2040 erheb­liche Teile des Rohstoff­be­darfs im Auto­mo­bil­sektor decken. Rund ein Viertel des Lithi­um­be­darfs, etwa die Hälfte des Nickels und über 60 Prozent des Kobalts ließen sich aus Altbat­terien zurückgewinnen. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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