Die Stadtwerke Bielefeld untersuchen in zwei Forschungsprojekten, wie künftig eine flexible Energieversorgung auf Quartiersebene aussehen kann. Foto: P. Pollmeier/HSBI

Bielefeld-​Sennestadt wird zum Reallabor der Strom- und Verkehrswende

von | 12. Mai 2026

Die Ener­gie­wende verlangt eine flexible Strom­nutzung statt starrer Systeme. In Bielefeld-​Sennestadt erfor­schen HSBI und Stadt­werke, wie Quartiere mit intel­ligent gesteu­erten Verbrau­chern, E‑Mobilität und Wahr­schein­lich­keits­mo­dellen stabil und klima­neutral versorgt werden können.

Der Weg zu einer klima­neu­tralen Ener­gie­ver­sorgung führt über die enge Verzahnung verschie­dener Sektoren – insbe­sondere von Strom und Mobilität durch den Einsatz von Elek­tro­fahr­zeugen. Genau an diesen Schnitt­stellen setzen die Stadt­werke Bielefeld gemeinsam mit dem Institut für Tech­nische Energie-​Systeme (ITES) der Hoch­schule Bielefeld (HSBI) an und zeigen, wie eine flexible und nach­haltige Ener­gie­ver­sorgung auf Quar­tiers­ebene künftig aussehen kann – exem­pla­risch im Stadtteil Sennestadt.

Während früher große Kraft­werke die Nachfrage flexibel bedienen konnten, speisen heute zahl­reiche kleine Photo­vol­ta­ik­an­lagen unre­gel­mäßig Strom ins Netz ein. Gleich­zeitig steigt der Bedarf durch neue Verbraucher deutlich. Elek­tro­autos etwa können bis zu zwölfmal so viel Leistung aufnehmen wie eine Wasch­ma­schine. Hinzu kommt der Wunsch, Fahrzeuge möglichst mit grünem Strom zu laden – auch dann, wenn die Sonne gerade nicht scheint. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der komplette Beitrag kann hier gelesen werden.

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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