2026 wird Jahr mit vielen ener­gie­po­li­ti­schen Konflikten

2026 wird keine neuen ener­gie­po­li­ti­schen Ziel­ver­sprechen bringen, dafür jedoch eine spürbare Neujus­tierung der Instru­mente. In nahezu allen zentralen Poli­tik­feldern verschiebt sich der Fokus: weg von pauschalen Förder­me­cha­nismen und detail­ver­liebter Regu­lierung, hin zu Kosten­kon­trolle, Markt­in­te­gration und syste­mi­scher Wirk­samkeit. Dieser Kurs­wechsel birgt erheb­liche Konflikte.

Energiewirtschaft

Abwasser: nach­haltige Energie für die Wärmewende

Abwasser: nach­haltige Energie für die Wärmewende

Die Nutzung von Abwärme kann die Ener­gie­ef­fi­zienz steigern und den CO₂-​Ausstoß redu­zieren – ein idealer Baustein für die Wärme­wende. Doch noch immer wird ein Großteil der Abwärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben. Oft spielt dabei die Unsi­cherheit eine Rolle, ob die Abwär­me­quellen auch in Zukunft ausrei­chend zur Verfügung stehen. Bei einer ist diese Sorge unbe­gründet: bei der Wärme aus Abwasser und Kana­li­sation. Sie wird auch in Zukunft ausrei­chend zur Verfügung stehen.

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Kabel­trassen: Wie sie für Ordnung und Sicherheit sorgen

Kabel­trassen: Wie sie für Ordnung und Sicherheit sorgen

Ohne sie würde das Stromnetz chaotisch aussehen: Kabel­trassen, auch genannt Kabel­rinnen. Sie halten in der elek­tri­schen Infra­struktur alles in Schach und sorgen dafür, dass Strom auch genau da ankommt, wo er hin soll. Ein sicheres und ästhe­ti­sches Kabel­ma­nagement, außer Sicht, aber jederzeit für Wartungs­ar­beiten zugänglich und offen. In Indus­trie­an­lagen, Windparks oder Solar­farmen – überall sind Kabel­trassen im Einsatz und verhindern das totale Kabel-Chaos.

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„Kunden fragen schon jetzt nach unserer CO₂-Bilanz”

Kunden fragen schon jetzt nach unserer CO₂-Bilanz”

Die chemische Industrie – vor allem in Ostdeutschland – leidet unter den hohen Ener­gie­preisen. Im Interview erklärt Dr. Ronald Bernstein, Geschäfts­führer der Bergi-​Plast GmbH im säch­si­schen Bad Gottleuba-​Berggießhübel, wie die Politik, aber auch der Umstieg auf rege­ne­rative Energien Abhilfe schaffen könnten.

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Kosten für Fernwärme werden steigen

Kosten für Fernwärme werden steigen

Das Gesetz zur Wärme­planung und Dekar­bo­ni­sierung der Wärme­netze (WPG) legt ehrgeizige Ziele fest: Bis 2045 sollen Raumwärme, Warm­wasser und Prozess­wärme treib­haus­gas­neutral werden. Städte ab 100.000 Einwohnern müssen bis 2026 Wärme­pläne vorlegen, kleinere Kommunen bis 2028. Erste Kommunen sind zumindest mit der Planung fertig. Die Planung ist teurer und die Umsetzung erfordert weitere finan­zielle Mittel und quali­fi­ziertes Personal – beides ist derzeit knapp.

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„Wärme­pläne sind Empfehlungen”

Wärme­pläne sind Empfehlungen”

Die kommunale Wärm­planung stellt viele Kommunen vor große Heraus­for­de­rungen. Dabei gilt es auch einige recht­liche Beson­der­heiten zu beachten. Wie das gelingen kann, erklärt der Leipziger Rechts­anwalt Prof. Dr. Martin Maslaton im Interview.

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Contracting als Baustein im kommu­nalen Wärmeplan

Contracting als Baustein im kommu­nalen Wärmeplan

Contracting-​Modelle ermög­lichen es Kommunen und Wohnungs­un­ter­nehmen, die Wärme­wende zu bewäl­tigen, ohne selbst hohe Anfangs­in­ves­ti­tionen tätigen zu müssen. Gerade in Zeiten unsi­cherer Finan­zierung (und poli­ti­scher Sprung­haf­tigkeit) bietet diese Option Verlässlichkeit.

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Welche Gesetze 2025 verändert werden und welche bleiben

Welche Gesetze 2025 verändert werden und welche bleiben

2025 ist ener­gie­po­li­tisch ein noch unbe­schrie­benes Blatt. In einem ersten Teil haben wir die verschie­denen Posi­tionen der Parteien zur Ener­gie­po­litik erläutert. Heute nun soll es um die Konse­quenzen gehen, die diese Programme für exis­tie­rende und geplante Geset­zes­vor­haben haben könnten.

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Wie die Parteien 2025 ener­gie­po­li­tisch prägen wollen

Wie die Parteien 2025 ener­gie­po­li­tisch prägen wollen

2025 wird auch ener­gie­po­li­tisch das Jahr der neuen Bundes­re­gierung. Von ihr wird es abhängen, ob alte oder geplante Projekte umgesetzt werden oder ob neue Schwer­punkte gesetzt werden. Aber auch für sie werden die Zwänge über­wiegen – sei es durch die Politik der EU oder schlicht durch die physi­ka­li­schen und ökolo­gi­schen Notwen­dig­keiten der Energiewende.

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Deutsch­lands Ener­gie­po­litik mit vielen Baustellen

Deutsch­lands Ener­gie­po­litik mit vielen Baustellen

Im ener­gie­po­li­ti­schen Jahr 2024 stand – was auch sonst – der fort­schrei­tende Umbau hin zu einer kohlen­stoff­armen Wirt­schaft im Mittel­punkt. Geredet wurde viel, getan hat sich wenig. Dennoch brachte die dann doch geschei­terte Dreier-​Koalition aus SPD, Grünen und FDP einige Vorhaben auf den Weg, die die Ener­gie­wirt­schaft auch in den nächsten Jahren prägen könnten.

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Kalt- und Nahtem­pe­ra­tur­netze: Für eine effi­ziente Wärmewende

Kalt- und Nahtem­pe­ra­tur­netze: Für eine effi­ziente Wärmewende

Fern­wär­me­netze sind zwar in Ballungs­räumen mit hoher Anschluss­dichte sinnvoll. Mit der Wärme­wende und immer besser gedämmten Häusern entstehen hier jedoch Verluste. Kalt- und Nieder­tem­pe­ra­tur­netze könnten Abhilfe schaffen und eignen sich auch für den länd­lichen Raum. Dort sind sie auch entstanden.

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EnWiPo
Wie man Energie unter Wasser speichert

Wie man Energie unter Wasser speichert

Ein neuartiges Unterwasser-Speichersystem setzt auf das Prinzip klassischer Pumpspeicherkraftwerke, allerdings am Meeresgrund. StEnSea nutzt hohle Betonkugeln in großer Tiefe. Diese werden von Frequenzumrichtern gesteuert und mit Unterwassermotorpumpen betrieben. Das...

2025 – ein Jahr neuer Gesetze, Pläne und vieler Baustellen

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2025 war ein Jahr der energiepolitischen Neujustierung – nicht zuletzt infolge der vorgezogenen Bundestagswahl. Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und Investitionen rückten in den Fokus. Die Klimaziele blieben bestehen. Der Weg dorthin soll jedoch pragmatischer...

Rohstoffe bleiben Europas indus­trielle Schwachstelle

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Europas Industrie ist stark von Chinas Rohstoffen abhängig. Eine Analyse von Berylls by AlixPartners zeigt, wie tief diese Abhängigkeit reicht. Lange galt der Satz, Daten seien das neue Rohöl, als Leitmotiv der Digitalisierung. Doch inzwischen zeigt sich, dass Europas...