„Daten bündeln und Use Cases schaffen”
Digitale Vernetzung verändert den Betrieb von Immobilien. Live-Daten sollen TGA und Facility Management verbinden. Frank Schröder, Co-Leiter des Gefma-Arbeitskreises „Gebäudebetrieb 4.0” und Director Efficient Technologies bei Phoenix Connect, erläutert im Interview Potenziale und Use Cases.
Der Datenschatz der Geräte
Gebäude entwickeln sich zu digitalen Systemen: Vernetzte Sensoren, smarte Geräte und intelligente Betriebsführung versprechen mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz. Voraussetzung ist jedoch, dass Facility Manager, Betreiber und Hersteller den stetig wachsenden Datenschatz konsequent nutzen. Möglich wird das durch eine datenbasierte Transformation des Gebäudebetriebs – technologisch wie organisatorisch.
Keine Verbindlichkeit mehr beim Heizungsgesetz
Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung.
Kabel unter, Erträge über der Erde
Gleichstrom-Erdkabel sind ein zentraler Baustein der Energiewende. Doch welche Folgen hat diese Infrastruktur für die Landwirtschaft? Ein Forschungsprojekt der Universität Hohenheim zeigt: Ertrag und Qualität landwirtschaftlicher Kulturen bleiben stabil – vorausgesetzt, die Kabel werden fachgerecht verlegt.
Anfragen und vertrauliche Informationen können an urbansky@enwipo.de gesendet werden.
Was ein Tempolimit bringen würde
Ein Tempolimit wird in Deutschland schon lange diskutiert. Politisch durchsetzen ließ es sich nie. Aktuelle Studien untersuchen umfassend den Nutzen der Geschwindigkeits-Beschränkung.
Bewertung der Effizienz der Gebäudeautomation: Ersatz der EN 15232 durch die ISO 52120
Das Münchener IGT – Institut für Gebäudetechnologie gibt monatlich Tipps heraus, mit denen Mietern, Verwaltern und TGA-Verantwortlichen die Steuerung der Haustechnik leicht gemacht werden soll. Für den Mai nun ging es um die Bewertung der Effizienz der Gebäudeautomation. Als Grundlage für die...
Südamerika ist bei Kraftstoffen kreativer als Europa
Südamerika ist mehr als nur ein schlafender Riese. Brasilien ist eine vor Kraft strotzende Volkswirtschaft, Argentinien ist zwar krisengeschüttelt, rappelt sich aber immer wieder auf. Der Norden um Venezuela ist regelrecht energiereich. Beim Kraftstoff kommt regional auf den Tisch, was da ist. Sprich: Jedes Land nutzt seine eigenen Möglichkeiten und Ressourcen. Während das in Brasilien Bioethanol ist, setzt Chile mit deutscher Hilfe auf E‑Fuels und Venezuela bleibt bei gutem alten Raffinerie-Treibstoff.
Insekten sterben auch in den Wäldern
Bisher wurde das Insektensterben vor allem in Feld und Flur beobachtet. Forscher der TU Darmstadt fanden nun heraus, dass auch im Wald die Zahl der Insekten abnimmt.
Stromüberschüsse in Stahlkernen speichern
In Industrie und Gewerbe werden Hochtemperaturspeicher benötigt. Eine Lösung, bei der Windstrom in Stahlkernen gespeichert wird, soll nächstes Jahr in Schleswig-Holstein an den Start gehen.
Pioniere für klimafreundliches Bauen
Quartiere sind ein guter Hebel, um Klimaneutralität auf kommunaler Ebene zu erreichen. Sie lassen sich gut smart erfassen, steuern und – da es viele homogene Abnehmer in einem abgegrenzten Gebiet gibt – auch durch investiv aufwendigere Technologien mit Energie versorgen.




