Bei der Einlagerung von Pellets ist auf Staubfreiheit zu achten. Dafür sorgt der Staubfänger (links im Bild), der vor dem Einblasen der Pellets (rechts) die Staubpartikel ausfiltert. Foto: Urbansky

Pellet­hei­zungen mit Vor- und Nachteilen

von | 17. Januar 2017

Pellet­hei­zungen erleben dank Förde­rungen einen kleinen Boom. Sie sind umwelt­freundlich und nach­haltig. Aber sie haben eine geringere Ener­gie­dichte als flüssige Brenn­stoffe und höhere investive Kosten.

Pellet­hei­zungen erleben gerade einen kleinen Boom – auch dank der Förderung durch das Markt­an­reiz­pro­gramm (MAP). Aktuell gibt es davon 400.000 in Deutschland. Damit stellen sie jedoch nur knapp zwei Prozent aller Heiz­geräte. Gründe für den schwie­rigen Stand der kleinen Holz­press­linge gibt es viele.

Im Vergleich zu flüssigen Bioen­er­gie­trägern (z. B. Ethanol, Biodiesel) zeigen biogene Fest­brenn­stoffe insgesamt eine deutlich geringere Ener­gie­dichte, so dass selbst für Pellets das zwei- bis dreifache Transport - und Lager­vo­lumen gegenüber dem für flüssige Bioen­er­gie­träger vorzu­halten ist”, beschreibt einen davon ein Springer Vieweg-​Autorenkollektiv in seinem Buch­ka­pitel „Bereit­stel­lungs­kon­zepte” auf Seite 331.

Dabei könnten Pellets tatsächlich eine wichtige Rolle bei der Ener­gie­wende im Heizungs­keller spielen. …


Gekürzt. Geschrieben für Sprin­ger­Pro­fes­sional. Der kom­plette Beitrag ist hier zu lesen.

Wie das Haus der Zukunft kom­plett mit Eigen­energie ver­sorgt wer­den könnte, beschreibt Energieblogger-​Kollege Andreas Kühl hier auf sei­nem Blog Energynet. 

Frank Urbansky

Freier Jour­na­list und Fach­au­tor, unter anderem für die Fach­ma­ga­zine und Portale Brenn­stoff­spie­gel, Uniti; DW Die Woh­nungs­wirt­schaft und Immo­bi­li­en­wirt­schaft; Haufe-Lexware; Energie&Management; IVV, Huss Medien; Motor­tech­ni­sche Zeit­schrift und Sprin­ger­Pro­fes­sio­nal; Sprin­ger Fachverlag; SHK Profi und tab, Bau­ver­lag; stadt+werk, k21

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