Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Die Koalition kippt die 65-​Prozent-​Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gashei­zungen. Das schafft kurz­fristig Ruhe – schwächt aber eine klima­po­li­tisch sinnvolle Leit­planke und vertagt Inves­ti­tionen in eine zukunfts­feste Wärmeversorgung.

Energiekosten

Rückenwind für Mieterstrom?!

Rückenwind für Mieterstrom?!

Die Ener­gie­krise und auch zukünftig mit Sicherheit steigende Preise fossiler Brenn­stoffe fördern das Interesse an der Eigen­ver­sorgung von Immo­bilien. Denn damit können über Jahr­zehnte hinweg insbe­sondere Strom­preise stabil gestaltet werden.

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Große Poten­ziale für kommunale Wärmwende

Große Poten­ziale für kommunale Wärmwende

Die Bundes­re­gierung plant, die Tiefen­geo­thermie massiv auszu­bauen und sowohl für die Wärme­wende als auch teilweise für die Strom­erzeugung einzu­setzen. Deutschland verfügt über beträcht­liche Poten­ziale. Jedoch gibt es viele Heraus­for­de­rungen, so lokalen Bürger­wi­der­stand, tech­ni­schen Aufwand und büro­kra­tische Geneh­mi­gungen. Dennoch: Zahl­reiche Projekte beweisen schon heute, dass die Nutzung von Erdwärme sehr gut reali­sierbar und wirt­schaftlich vorteilhaft ist.

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Mangelnde Ener­gie­ef­fi­zienz erzeugt Schrottimmobilien

Mangelnde Ener­gie­ef­fi­zienz erzeugt Schrottimmobilien

Ener­gie­ef­fi­zienz kostet. Das schreckt manchen Immo­bi­li­en­ei­gen­tümer oder ‑betreiber von Sanie­rungs­maß­nahmen ab. Ein Fehler: Denn eine schlechte Ener­gie­ef­fi­zienz in Kombi­nation mit fossilen Ener­gie­trägern kann ein Objekt durchaus zur Schrott­im­mo­bilie werden lassen.

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2023 – ein Jahr des ener­gie­po­li­ti­schen Chaos

2023 – ein Jahr des ener­gie­po­li­ti­schen Chaos

Das zu Ende gehende Jahr war von ener­gie­po­li­ti­schen Diskus­sionen geprägt wie viel­leicht keines zuvor. Ziel­führend waren sie selten. Eine strin­gente Energie- und damit Klima­po­litik war kaum zu erkennen. Für 2024 ist wenig Besserung in Sicht.

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Warum EH55 für die Wohnungs­wirt­schaft reicht

Warum EH55 für die Wohnungs­wirt­schaft reicht

Im August 2023 sorgte die Ankün­digung von Baumi­nis­terin Klara Geywitz für Aufsehen, den geplanten EH40-​Standard für Neubauten ab 2025 aufzu­geben. Dieser Schritt löste eine Kontro­verse zwischen der SPD und den Grünen innerhalb des Kabinetts Scholz aus. Doch die Ankün­digung der Minis­terin war keineswegs über­ra­schend und stieß in der Baubranche auf Zustimmung. Inzwi­schen kassierte auch das grün geführte Bundes­wirt­schafts­mi­nis­terium die Forderung nach EH40. Das hat gute Gründe.

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EnWiPo
Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Keine Verbind­lichkeit mehr beim Heizungsgesetz

Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung. Die schwarz-rote Einigung zur...

Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Das Zielbild vieler kommunaler Wärmepläne hat nur begrenzt mit der Realität in den Heizungskellern zu tun. Auf dem Papier ist die Stoßrichtung oft eindeutig: Fernwärme, wo immer es technisch möglich erscheint. In der Praxis jedoch sind die Investitions- und...

Eigen­ver­brauch wird treibende Kraft der Photovoltaik

Eigen­ver­brauch wird treibende Kraft der Photovoltaik

Lange wurde Solarstrom nahezu vollständig ins Netz eingespeist. Heute ist der Eigenverbrauch der zentrale Wachstumstreiber der Photovoltaik. Eine neue Analyse des Fraunhofer ISE zeigt erstmals, wie stark er zunimmt – und warum er für Stromnetze und Energiewende immer...