Die Baugenehmigungen brechen ein. Bauherren und Projektentwickler klagen unisono über hohe Baukosten und strenge Vorschriften. Das sorgt für Verdruss – und auch am Markt ist eine deutliche Unzufriedenheit zu spüren. Dabei müsste es doch darum gehen, Immobilien so zu bauen, dass sie sowohl für Entwickler und Bauherren rentabel sind als auch für Mieter und Nutzer wirtschaftlich betrieben werden können. Doch wie kann das gelingen?
Energiepolitik
„Wir brauchen einen verlässlichen Rechtsrahmen”
Das Bundeswirtschaftsministerium hat im Juli 2024 einen Entwurf zur Änderung der Fernwärmeverordnung (AVBFernwärmeV) veröffentlicht. Er sieht wichtige Anpassungen u. a. bei den Preisänderungsklauseln vor. Im Interview erläutert der Energierechtsexperte Hans-Christoph Thomale von der Beratungsgesellschaft Forvis Mazars, wie diese Klauseln generell funktionieren.
Höhere Anforderungen an Cybersicherheit kommen
Der European Cyber Resilience Act wird auch die Autoindustrie treffen, da viele Fahrzeuge stark softwaregesteuert sind. Die Eclipse Foundation hat dafür die Open Regulatory Compliance Working Group gegründet.
Wie man die kommunale Wärmeplanung finanzieren kann
Die Kommunen im ganzen Land müssen bis spätestens 2028 einen kommunalen Wärmeplan vorlegen. In Großstädten und Ballungsräumen wird es dabei vor allem um den Ausbau von Fernwärmenetzen gehen, in kleineren Kommunen vor allem um Alternativen zu Erdgas und Heizöl. Beides kostet aber zunächst einmal Geld – sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung.
Daten für den kommunalen Wärmeplan: Wer muss was liefern
Für die kommunale Wärmeplanung gilt in besonderem Maße die alte Ingenieurweisheit: Ich kann nur verändern, was ich messen kann. Und dazu braucht man Daten. Die müssen theoretisch von allen Wärmeverbrauchern kommen, also von Industrie, Gewerbe, Wohnungsgesellschaften und öffentlichen Einrichtungen. Diese Datenmengen zu erheben und zu messen ist aber alles andere als trivial.
„Wärmeplanung bietet Kommunen sehr gute Datenbasis für Umsetzung“
Die Planungsverantwortung für die kommunale Wärmeplanung muss rechtlich definiert werden, meist durch Gemeinden oder Gemeindeverbände. Und: Die Projektleitung sollte bei der Kommunalverwaltung liegen, da sie gemeinwohlorientiert agiert – so eine Empfehlung der dena. Doch es sind auch andere Modelle möglich.
Dämmung ist nicht die einzige Lösung
Regulatorische Anforderungen zwingen Eigentümer, eine Immobilie zukünftig nachhaltig im Einklang mit ESG-Kriterien zu beheizen – ohne dabei im Eigeninteresse die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren. Mehr Dämmung ist nicht immer die Lösung, wie ein koalitionsinterner Streit im vergangenen Jahr offenlegte.
„Neues BImSchG kann Genehmigungen für Windenergieanlagen verkürzen”
Die Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes bringt zahlreiche Änderungen mit sich. So können nun Industrieanlagen schneller genehmigt werden.
„Einkaufsmacht entscheidend für Reduzierung von Scope-3-Emissionen“
Das Lieferkettengesetz ist – stark umkämpft – vor eineinhalb Jahren in Kraft getreten. Unternehmen können sich durch den Nachweis von Emissionsreduktionen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Natalie Milde, Investment Associate und ESG & Impact Lead bei Future Energy Ventures, erläutert im Interview, wie insbesondere Treibhausgasemissionen effektiv reduziert werden können.
Wasserstoffhochlauf braucht noch jede Menge Anlauf
Wasserstoff soll vor allem die Industrie und Teile der Mobilität dekarbonisieren. Bisher ist aber noch nicht viel passiert. Zwar gibt es einzelne Leuchtturmprojekte, von einer gesamtwirtschaftlichen Bedeutung ist man aber noch weit entfernt.
Wenig Chancen für Wasserstoff im kommunalen Wärmeplan
Wasserstoff wäre streng genommen eine der Optionen, mit denen in den kommunalen Wärmeplänen Klimaneutralität erreicht werden könnte. Doch ein neues Gutachten sieht diese Idee äußerst kritisch und warnt vor verfehlten Hoffnungen.
Ostdeutsche Wähler sehen Potenziale der Erneuerbaren kritischer
Europa- und Kommunalwahlen haben erneut gezeigt: Ost und West unterscheiden sich im Wahlverhalten. Das gilt auch für die Einschätzung künftiger Wachstumspotenziale. Im Westen werden den erneuerbaren Energien mehr Chancen eingeräumt als im Osten Deutschlands.
Neue Gasreinigung bringt Wasserstoff auf Industriequalität
Im Energiepark Bad Lauchstädt hat eine neue Gasaufbereitungsanlage die Dichtheitsprüfung bestanden. Sie soll künftig sicherstellen, dass grüner Wasserstoff die für industrielle Anwendungen erforderlichen Qualität erreicht. Damit grüner Wasserstoff tatsächlich in der...
Mit Computing-Cluster Wärme aus Rechenzentren effizienter nutzen
Rechenzentren erzeugen kontinuierlich große Mengen Abwärme, die technisch nutzbar ist. Neue Konzepte zielen darauf ab, diese Wärme systematisch in Wärmenetze zu integrieren und mit digitaler Infrastruktur zu koppeln. Die Idee, Rechenleistung und Wärmeversorgung...
VNG bleibt bei Ergebnis und Zukunftsplänen solide
VNG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem stabilen Ergebnis abgeschlossen. Dennoch überrascht das Unternehmen mit einem neuen Geschäftsfeld. Der Leipziger Erdgasimporteur und -händler VNG hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem bereinigten Ebitda von 422 Millionen Euro...
Erster flexibler Netzanschluss für Biogasanlage
Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...











