Wir zeigen für jedes Gebäude eine rationale Wärmelösung“

Interview mit Dr. Katja Nowak, Leitung Klima­neu­tra­lität und Ener­gie­wende der Stadt­werke Halle, zur kommu­nalen Wärme­planung und zum Fern­wär­me­ausbau in Halle (Saale).

Energiewirtschaft

Kalt- und Nahtem­pe­ra­tur­netze: Für eine effi­ziente Wärmewende

Kalt- und Nahtem­pe­ra­tur­netze: Für eine effi­ziente Wärmewende

Fern­wär­me­netze sind zwar in Ballungs­räumen mit hoher Anschluss­dichte sinnvoll. Mit der Wärme­wende und immer besser gedämmten Häusern entstehen hier jedoch Verluste. Kalt- und Nieder­tem­pe­ra­tur­netze könnten Abhilfe schaffen und eignen sich auch für den länd­lichen Raum. Dort sind sie auch entstanden.

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„Strom sollte lokal produ­ziert, gespei­chert und verbraucht werden”

Strom sollte lokal produ­ziert, gespei­chert und verbraucht werden”

Deutschland ist in hohem Maße von seinem zentralen Strom­system abhängig. Dabei hat die dezen­trale Erzeugung und Verteilung viele Vorteile – von der höheren Versor­gungs­si­cherheit bis zur effi­zi­en­teren Kopplung von lokal erzeugtem Strom. Wie das geht, erklärt Vincent Peikert, Gründer und Co-​CEO von Noumena.

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„Es fehlt an einer vernünf­tigen Feedbackkultur”

Es fehlt an einer vernünf­tigen Feedbackkultur”

Infra­struk­tur­groß­pro­jekte im Ener­gie­sektor scheitern mitunter. Wie dies verhindert werden kann, erklären Thomas Gläßer (Leiter der Bereichs Infrastruktur-​Großprojekte) und Uwe Gehrmann (Partner und Mitglied des Executive Board sowie Leiter des Bereichs IT/​Digitalisierung/​Data) von der Unternehmens- und Manage­ment­be­ratung Atreus in München.

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„Der PV-​Markt ist intakt”

Der PV-​Markt ist intakt”

Im Markt für Solar­module scheint es ein Auf und Ab zu geben. Stefan Horstmann, COO bei IBC Solar, erklärt, wie es dazu kommt und wie Unter­nehmen der Solar­branche dem entge­gen­steuern können.

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Wie man die kommunale Wärme­planung finan­zieren kann

Wie man die kommunale Wärme­planung finan­zieren kann

Die Kommunen im ganzen Land müssen bis spätestens 2028 einen kommu­nalen Wärmeplan vorlegen. In Groß­städten und Ballungs­räumen wird es dabei vor allem um den Ausbau von Fern­wär­me­netzen gehen, in kleineren Kommunen vor allem um Alter­na­tiven zu Erdgas und Heizöl. Beides kostet aber zunächst einmal Geld – sowohl für die Planung als auch für die Umsetzung.

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Daten für den kommu­nalen Wärmeplan: Wer muss was liefern

Daten für den kommu­nalen Wärmeplan: Wer muss was liefern

Für die kommunale Wärme­planung gilt in beson­derem Maße die alte Inge­nieur­weisheit: Ich kann nur verändern, was ich messen kann. Und dazu braucht man Daten. Die müssen theo­re­tisch von allen Wärme­ver­brau­chern kommen, also von Industrie, Gewerbe, Wohnungs­ge­sell­schaften und öffent­lichen Einrich­tungen. Diese Daten­mengen zu erheben und zu messen ist aber alles andere als trivial.

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„Wärme­planung bietet Kommunen sehr gute Daten­basis für Umsetzung“

Wärme­planung bietet Kommunen sehr gute Daten­basis für Umsetzung“

Die Planungs­ver­ant­wortung für die kommunale Wärme­planung muss rechtlich definiert werden, meist durch Gemeinden oder Gemein­de­ver­bände. Und: Die Projekt­leitung sollte bei der Kommu­nal­ver­waltung liegen, da sie gemein­wohl­ori­en­tiert agiert – so eine Empfehlung der dena. Doch es sind auch andere Modelle möglich.

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Welches Potenzial hat Biomethan?

Welches Potenzial hat Biomethan?

Biomethan könnte durchaus eine Rolle für Fahrzeuge und die Wärme­ver­sorgung spielen. Die Poten­ziale sind begrenzt, aber bei weitem noch nicht ausge­schöpft. Durch den Wegfall der EEG- und KWK-​Vergütung kommen alte Biogas­an­lagen auf den Markt, die weiter betrieben werden könnten. Aller­dings müssen sie für die Metha­ni­sierung des Biogases aufwendig umge­rüstet werden.

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EnWiPo
Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer

Planung ist bezahlbar, die Umsetzung wird teuer

Kommunale Wärmepläne sind im besten Fall ein verbindlicher, datenbasierter Orientierungsrahmen für den Umbau der Wärmeversorgung. Verbindlich sind sie allerdings nur dort, wo Gebiete für eine künftige Fernwärmeversorgung ausgewiesen werden. Doch selbst das ist...

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Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Dezen­trale Heiz­systeme – Hauptpfad der Wärmewende

Das Zielbild vieler kommunaler Wärmepläne hat nur begrenzt mit der Realität in den Heizungskellern zu tun. Auf dem Papier ist die Stoßrichtung oft eindeutig: Fernwärme, wo immer es technisch möglich erscheint. In der Praxis jedoch sind die Investitions- und...