Wie die Steinnelke dem Klimawandel trotzen könnte
Die in den Alpen verbreitete Steinnelke hat offenbar ein genetisches Rezept, um sich an ein wärmeres Klima anzupassen. Forschende fanden zwei uralte Genvarianten, die bestimmen, wann sie blüht – und damit über ihr Überleben entscheiden könnten.
Synthetischer Kraftstoff aus dem Offshore-Windpark
Eine erste schwimmende Produktionsplattform für Power-to-X-Kraftstoffe geht in den Probebetrieb. Forschende wollen so die Offshore-Herstellung von E‑Fuels aus Wind, Wasser und Luft vor Helgoland testen.
Wo Contracting passt – und wo nicht
Kommunale Versorger und Wohnungsunternehmen stehen bei der Umstellung ihrer Wärmeversorgung unter erheblichem Druck. Sie sollen politische Vorgaben umsetzen, Investitionen anstoßen und zugleich soziale Verwerfungen vermeiden. Steigende Energiepreise, verunsicherte Mieter und ein zunehmender Fachkräftemangel verschärfen die Situation. Contracting kann in diesem Umfeld eine Lösung sein – ist jedoch kein Allheilmittel.
Wachstum von zerstörerischen Dendriten in Elektrolyten entdeckt
Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben erstmals gezeigt, dass gefährliche Lithium-Dendriten nicht nur an Elektroden, sondern auch im polymerbasierten Elektrolyten wachsen. Diese Entdeckung stellt zentrale Annahmen der Batterieforschung infrage und weist Wege zu sichereren Festkörperbatterien.
Anfragen und vertrauliche Informationen können an urbansky@enwipo.de gesendet werden.
Südamerika ist bei Kraftstoffen kreativer als Europa
Südamerika ist mehr als nur ein schlafender Riese. Brasilien ist eine vor Kraft strotzende Volkswirtschaft, Argentinien ist zwar krisengeschüttelt, rappelt sich aber immer wieder auf. Der Norden um Venezuela ist regelrecht energiereich. Beim Kraftstoff kommt regional auf den Tisch, was da ist. Sprich: Jedes Land nutzt seine eigenen Möglichkeiten und Ressourcen. Während das in Brasilien Bioethanol ist, setzt Chile mit deutscher Hilfe auf E‑Fuels und Venezuela bleibt bei gutem alten Raffinerie-Treibstoff.
Insekten sterben auch in den Wäldern
Bisher wurde das Insektensterben vor allem in Feld und Flur beobachtet. Forscher der TU Darmstadt fanden nun heraus, dass auch im Wald die Zahl der Insekten abnimmt.
Stromüberschüsse in Stahlkernen speichern
In Industrie und Gewerbe werden Hochtemperaturspeicher benötigt. Eine Lösung, bei der Windstrom in Stahlkernen gespeichert wird, soll nächstes Jahr in Schleswig-Holstein an den Start gehen.
Pioniere für klimafreundliches Bauen
Quartiere sind ein guter Hebel, um Klimaneutralität auf kommunaler Ebene zu erreichen. Sie lassen sich gut smart erfassen, steuern und – da es viele homogene Abnehmer in einem abgegrenzten Gebiet gibt – auch durch investiv aufwendigere Technologien mit Energie versorgen.
Methanemissionen bleiben trotz gestiegener Energiepreise hoch
Obwohl die Maßnahmen zur Reduzierung von Methanemissionen aufgrund steigender Energiepreise noch nie so billig waren wie im Jahr 2022, bleiben sie hoch, so die IEA.
CCS – nur beschränkt nutzbar, doch als Retter gepriesen
Weltweit werden Projekte zur Abscheidung und Einspeicherung von Kohlendioxid entwickelt und – in Ansätzen – realisiert. Wissenschaftler und auch das Umweltbundesamt sehen in der Technologie einen wesentlichen Pfeiler, um die Klimaziele überhaupt erreichen zu können. In Deutschland erschwert jedoch die rechtliche Lage eine Umsetzung.





