Die Immobilienbranche steht vor einer Revolution. Digitalisierung, Klimaneutralität, ESG-Kriterien – das alles ist ohne innovative Ansätze nicht zu schaffen. Wesentliche Treiber in diesen Prozessen sind PropTechs, junge Unternehmen die originelle Geschäftsideen haben und andere Wege gehen als die Dickschiffe der Branche. Doch wer kann sich am Markt durchsetzen – und wer ist zum Scheitern verurteilt?
Energieeffizienz
Warum EH55 für die Wohnungswirtschaft reicht
Im August 2023 sorgte die Ankündigung von Bauministerin Klara Geywitz für Aufsehen, den geplanten EH40-Standard für Neubauten ab 2025 aufzugeben. Dieser Schritt löste eine Kontroverse zwischen der SPD und den Grünen innerhalb des Kabinetts Scholz aus. Doch die Ankündigung der Ministerin war keineswegs überraschend und stieß in der Baubranche auf Zustimmung. Inzwischen kassierte auch das grün geführte Bundeswirtschaftsministerium die Forderung nach EH40. Das hat gute Gründe.
Mit Künstlicher Intelligenz elektrische Verbraucher effizient abstimmen
Künstliche Intelligenz kann helfen, die Erzeugung von Energie so mit den Verbrauchern abzustimmen, dass Lastspitzen weitgehend vermieden werden. Wie das gehen könnte, erläutert Drazen Nikcolic, Managing Director bei Univers.
Betongold wird zum digitalen Hub
Immobilien werden durch die Digitalisierung immer anspruchsvoller und transparenter. Das macht ihr Management einfacher und komplexer zugleich. Und: Das Bild des Facility Managers wandelt sich. Denn er muss diese Prozesse beherrschen – oder zumindest die richtigen Partner dafür finden.
„Je genauer die Daten sind, desto präziser die erstellte CO2-Bilanz“
Eine Kooperation zwischen dem GdW, dem Verband der Wohnungswirtschaft, und Ampeers Energy soll CO2-Emissionen im Gebäudesektor bis 2045 um 5 Millionen Tonnen jährlich senken. Das Fraunhofer Spin-off fördert Geschäftsmodelle wie Mieterstrom. Karsten Schmidt, Gründer und CEO, erklärt, wie das funktioniert.
Die Vorteile der Schattenwirtschaft
Spätestens 2050 wird der weltweite Kühlbedarf den Heizbedarf übersteigen – wegen der Klimaerwärmung. Doch wie lassen sich Gebäude am besten kühlen? Effizient geht das nur, wenn man erst gar keinen großen Kühlbedarf entstehen lässt, die Wärme also draußen bleibt. Wie das im Idealfall funktioniert, haben Wissenschaftler untersucht.
„Landwirte sollten künftig auch Energiewirte werden”
Landwirtschaftlich nutzbare Flächen geraten unter Druck, etwa durch deutlich höhere Pachtangebote von PV-Anbietern. Auch deshalb sollten Landwirte zu Energiewirten werden, rät Jörg Trübl, Gründer und CEO der Mabewo, die sich auf Hightech-Lösungen für die Landwirtschaft von morgen wie Indoor Farming oder Agri-PV spezialisiert hat.
Was Energiemanagementsysteme für ESG-Bewertungen bewirken
Die Immobilienwirtschaft steht unter Druck, nach und nach immer mehr ESG-Kriterien zu erfüllen. Energiemanagementsysteme können dabei helfen, zumindest zwei der drei Grundkategorien in Bezug auf Energie und Arbeitsplatzbedingungen zu erfüllen. Dazu bedarf es aber einer intelligenten Messung und Steuerung der Gebäudetechnik, insbesondere der Heizung, Klimatisierung und Warmwasserbereitung.
„Zuverlässige und vollständige Daten sind wichtig“
Interview mit Samuel Billot, Chief Product Officer bei metr Building Management Systems GmbH, über die Bedeutung von Energiemanangementsystemen für den effizienten Betrieb von Immobilien.
Geywitz positioniert sich gegen Neubaustandard EH40
Die ab 2025 geplante Einführung verschärfter Neubaustandards – EH40 genannt – sorgt für Unmut. Die Immobilienwirtschaft befürchtet dadurch einen weiteren Anstieg der ohnehin hohen Baukosten. Bauministerin Klara Geywitz teilt die Bedenken der Branche und hat das unmissverständlich kundgetan.
Windräder unter automatisierter Kontrolle
Der größte Kostenblock beim Betrieb von Windparks ist die Wartung. Die kann dank Digitalisierung vorausschauend und teilweise aus der Ferne erfolgen. Nicht nur Wissenschaftler arbeiten hier an Lösungen, auch in der Praxis gibt es schon einige erfolgreiche Beispiele.
„Großwärmepumpen sind ein wichtiger Baustein für die Loslösung von Gas”
Das Mannheimer Energieunternehmen MVV hat den Bau einer innovativen Flusswärmepumpe auf dem Gelände der Grosskraftwerk Mannheim AG (GKM) gestartet. Dabei wird das Rheinwasser als Wärmequelle genutzt. Das Projekt wird als „Reallabor der Energiewende“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert und ist ein weiterer Meilenstein für die grüne Wärme im Rahmen des Mannheimer Modells von MVV.
Mit Computing-Cluster Wärme aus Rechenzentren effizienter nutzen
Rechenzentren erzeugen kontinuierlich große Mengen Abwärme, die technisch nutzbar ist. Neue Konzepte zielen darauf ab, diese Wärme systematisch in Wärmenetze zu integrieren und mit digitaler Infrastruktur zu koppeln. Die Idee, Rechenleistung und Wärmeversorgung...
Biomethan als besten Option
Für den Betrieb von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) mit erneuerbaren Gasen kommen Biomethan oder grüner Wasserstoff in Betracht. Beide Optionen bringen jedoch spezifische Herausforderungen mit sich. Rund 60 Gigawatt (GW) der installierten Kraftwerksleistung in...
Keine Verbindlichkeit mehr beim Heizungsgesetz
Die Koalition kippt die 65-Prozent-Vorgabe und erlaubt weiter Öl- und Gasheizungen. Das schafft kurzfristig Ruhe – schwächt aber eine klimapolitisch sinnvolle Leitplanke und vertagt Investitionen in eine zukunftsfeste Wärmeversorgung. Die schwarz-rote Einigung zur...
VertiKKA macht Fassaden zu dezentralen Kläranlagen
Das Fassadenmodul VertiKKA der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, wie sich Grauwasser direkt am Gebäude reinigen und wiederverwenden lässt. Die Kombination aus Begrünung, Wasseraufbereitung und klimatischer Wirkung eröffnet neue Wege für ressourceneffiziente und...










