Die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) gilt nicht umsonst als Königsdisziplin unter Planern. Sie sorgt dafür, dass in einer Immobilie alle Rädchen fein ineinandergreifen und einen reibungsfreien Betrieb ermöglichen. In Zeiten von Klimakrise, Lieferengpässen und horrend steigenden Energiepreisen kommen ihr weitere Bedeutungen zu: Abmilderung der Teuerung oder Sicherstellung der Versorgungssicherheit. Doch dies kann sie nur in ihrer digitalisierten Form erfüllen.
Energieeffizienz
Infrarotheizungen unter bestimmten Bedingungen sehr effizient
Infrarotheizungen gelten als ineffizient. Doch in den richtigen Gebäuden können sie wahre Effizienzwunder sein und punkten gegenüber anderen Wärmespendern mit einem günstigen Investitionsvolumen.
Wird Öl- und Gasheizungen der Saft abgedreht?
Die Zukunft gehört Wärmepumpen und bestenfalls niedertemperaturigen Wärmenetzen. So sieht es jedenfalls eine Studie der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Öl- und Gasbrennwertkessel, aber auch Blockheizkraftwerke, Biomassekessel oder Solarthermie haben darin keinen Platz mehr. Ist eine solche Wärmewelt überhaupt vorstellbar?
Die neue Heiztechnik ist eine Wette auf die Zukunft
Wärmewende, CO2-Preise, Ukraine-Krieg – all das macht Energie teuer. Und Wärmeenergie umso mehr. Der Immobiliensektor ist hier besonders betroffen: 50 % der Wärme werden aus Erdgas bereitgestellt, gut 15 % sind Fernwärme, die ebenfalls aus Gas oder Kohle kommt. Doch wie kann man diesen fossilen und tendenziell deutlich teureren Brennstoffen entkommen?
Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) 2023
Das Münchener IGT – Institut für Gebäudetechnologie gibt monatlich Tipps heraus, mit denen Mietern, Verwaltern und TGA-Verantwortlichen die Steuerung der Haustechnik leicht gemacht werden soll. Im Mai nun ging es um die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) 2023.
Wie die Immobilienwirtschaft ESG erfüllen kann – und muss
Environment, Social, Governance, kurz ESG, ist in der Industrie schon lange ein Muss und erreicht auch die Immobilienwirtschaft. Die Grundsätze sind streng und keineswegs nur auf dem Papier zu erreichen. Es bedarf deutlicher Anstrengungen bei der Umrüstung und dem Betrieb von Immobilien, bis diese nachhaltig sind und im sozialen Sinne den Mietern und Nutzern dienen.
Klicksysteme und Fräsverfahren
An strombasierten Heizsystemen wird in Zukunft kein Weg vorbeiführen. Die Königin unter ihnen ist die Wärmepumpe. Sie arbeitet jedoch besonders effizient in Kombination mit Flächenheizungen. Im Bestand gibt es inzwischen gute Möglichkeiten, diese nachzurüsten, entweder mit Klicksystemen oder Fräsverfahren – beide mit sehr geringen Aufbauhöhen und vielfach erprobt.
Niedrige Temperaturen entscheidend
Die Fernwärme spielt im Wärmemix der Zukunft eine wichtige Rolle. Dafür braucht sie regenerative Energiequellen, etwa Abwärme, große Solarthermie oder Biomasse. Doch diese Energiequellen stehen nicht ausreichend und überall zur Verfügung. Zudem wird ihr Nutzen bezweifelt, da die Baustandards im Minimum dem Effizienzhaus 40 entsprechen sollen. Hochtemperaturige Wärmequellen – auch regenerative – passen nicht dazu.
Serieller Wohnungsbau – wo sich Kosten sparen lassen
Kann das serielle oder typisierte Bauen helfen, schneller Wohnungen zu erstellen? Und kann es die Baukosten senken – eines der drängendsten Probleme der Zeit? Ein Gespräch mit Fabian Viehrig, Leiter Bauen und Technik beim GdW.
Die deutsche Bauwirtschaft kann die Großserie gar nicht
Die neue Bundesregierung will viel und auch sozial bauen lassen. Dem stehen die derzeit weiter steigenden Baukosten entgegen. Ob sich dies mit anderen Baumethoden, etwa seriellem oder typisiertem Bauen lösen lässt, ist nicht klar. Deswegen muss gefragt werden: Wie groß sind die Kosten-Potenziale dieser Bauweisen?
Mit Contractingmodellen zu mehr Abwärmenutzung
Die nutzbaren Potenziale von Abwärme in Deutschland sind groß – aus Industrie, Abwasserkanälen oder anderen Quellen. Die neue Bundesregierung hat jedoch nur explizit Abwärme aus Rechenzentren in ihrem Koalitionsvertrag bedacht. Es braucht also eines wirtschaftlichen Anschubs, um die Potenziale zu heben. Könnte Contracting hierbei helfen?
Dämmung kann mehr als nur dämmen
Mit entsprechenden Komponenten kann sie sogar Energie erzeugen und nicht nur sparen. Dabei muss die Dämmung der Zukunft nachhaltig sein, sich also ohne größeren Aufwand entweder recyceln oder wiederverwenden lassen. Mit den derzeit beliebten Wärmedämmverbundsystemen ist dies nicht möglich. Es braucht neue Lösungen.
Barrierearme Badplanung von Anfang an mitdenken
Barrierearme oder barrierefreie Bäder sind eine der wichtigsten Investitionen in zukunftsfähigen Wohnraum. Angesichts des demografischen Wandels, steigender Anforderungen an Wohnkomfort und der Chancen durch Digitali sierung müssen sie von Beginn an mitgedacht werden...
Ein Baustein für grüne Fernwärme – Großflächige Solarthermie
Großflächige Solarthermie kann ein Erzeugungsbaustein für kommunale Wärmesysteme sein. Sie zeichnet sich durch niedrige Grenzkosten, langfristig stabil kalkulierbaren Wärmegestehungskosten, hohe Flächeneffizienz und eine verlässliche sommerliche Grundlast aus. Erste...
Fünf Hersteller erfüllen CO2-Ziele für Lkw
Mitte 2025 gelten in Europa erstmals verbindliche Grenzwerte für den CO₂-Ausstoß schwerer Nutzfahrzeuge. Eine Analyse des International Council on Clean Transportation (ICCT) zeigt: Fünf der sieben größten Lkw-Hersteller könnten die Vorgaben bereits heute erfüllen,...
Erster flexibler Netzanschluss für Biogasanlage
Flexible Netzanschlussverträge ermöglichen einen schnelleren Anschluss von Grünstrom-Einspeisern aus Biogasanlagen und können zugleich die Kosten für den Netzausbau senken. In Schleswig-Holstein wurde nun erstmals eine solche Anlage ans Netz gebracht. Grünstrom...











